Projekte

Räume mit architektonischer Haltung.

Projektbeispiele zeigen weniger einen festen Stil als unsere Art, unterschiedliche Anforderungen in klare räumliche Entscheidungen zu übersetzen.

Die dargestellten Referenzkonzepte verdeutlichen den Umgang mit Proportion, Material, Licht und Nutzung. Jedes Projekt beginnt mit einer anderen Ausgangslage.

Innenarchitektur Projekt Penthouse St. Johannis
Nürnberg · Wohnen

Penthouse St. Johannis

Ein offener Wohnbereich sollte ruhiger gegliedert werden, ohne seine Großzügigkeit zu verlieren. Eine durchgehende Materialbasis verbindet Küche und Wohnen; einzelne Funktionszonen werden über Licht, Teppichflächen und Möblierungsachsen lesbar. Die zurückhaltende Farbigkeit lässt wechselndes Tageslicht zum wichtigsten Gestaltungselement werden.

Offener GrundrissLichtzonenMaterialruhe
Innenarchitektur Projekt Altbau Schwabing
München · Bestand

Altbau Schwabing

Die Aufgabe bestand darin, neue technische und funktionale Anforderungen in einen charaktervollen Bestand zu integrieren. Einbauten wurden als ruhige Wandflächen entwickelt, während vorhandene Raumproportionen bewusst erhalten blieben. Warme Holzflächen und steinerne Akzente schaffen einen zeitgemäßen Kontrast, ohne den Altbau zu überformen.

BestandEinbautenMaterialkontrast
Innenarchitektur Projekt Loft am Spreeufer
Berlin · Wohnen

Loft am Spreeufer

Große zusammenhängende Flächen erhielten eine feinere Maßstäblichkeit. Statt zusätzlicher Wände strukturieren Möbelgruppen, Lichtinseln und materialisierte Wandfelder den Raum. So bleiben Sichtbeziehungen erhalten, während Bereiche für Rückzug, Gespräch und Mediennutzung klar voneinander unterscheidbar werden.

ZonierungAkustikMöblierung
Innenarchitektur Projekt Refugium Taunushang
Hessen · Wohnen

Refugium Taunushang

Holz, textile Oberflächen und warme Lichtfarben bilden eine ruhige Grundlage. Die Planung fokussiert auf tägliche Routinen: kurze Wege, gut erreichbaren Stauraum und flexible Sitzsituationen. Der Raum wirkt wohnlich, ohne durch zu viele unterschiedliche Materialien visuell unruhig zu werden.

HolzStauraumWohnlichkeit
Vertiefung

Drei Haltungen, drei Lösungen.

Wohnzimmer mit zurückhaltender Farbpalette und unterschiedlichen Sitzmöbeln
Stadthaus Erlenstegen

Kontrast kontrollieren

Unterschiedliche Materialien werden über ähnliche Helligkeitswerte und wiederkehrende Linien zusammengeführt. So bleibt der Raum vielschichtig, aber nicht beliebig.

Ankleide oder Schlafbereich mit dunklen Holzeinbauten
Landresidenz Chiemgau

Stauraum integrieren

Große Einbauten funktionieren als Teil der Raumarchitektur. Frontteilungen, Griffe und Licht werden so reduziert, dass die Nutzfunktion visuell zurücktritt.

Moderner Wohnraum mit TV-Wand und rotem Akzentsessel
Galeriewohnung Berlin

Akzente dosieren

Einzelne farbige Elemente erhalten Wirkung, weil die umgebenden Flächen ruhig bleiben. Das schafft Orientierung ohne dekorative Überladung.

Planungskriterien

Was wir in jedem Projekt prüfen.

A

Proportion

Wie verhalten sich Wandflächen, Öffnungen, Möbel und freie Bereiche zueinander? Stimmige Proportionen machen Räume ruhig, bevor Dekoration überhaupt eine Rolle spielt.

B

Bewegung

Laufwege sollen klar und frei bleiben. Möbel und Einbauten werden deshalb nicht nur frontal betrachtet, sondern als Teil der täglichen Bewegung durch den Raum.

C

Licht

Tageslicht, künstliche Beleuchtung und reflektierende Oberflächen beeinflussen Farbwirkung und Atmosphäre. Planung berücksichtigt diese Wechselwirkung frühzeitig.

D

Material

Materialien werden nach Funktion, Haptik, Alterung und Pflege ausgewählt. Ein reduziertes Set kann komplexer wirken als eine große Zahl voneinander unabhängiger Oberflächen.

Offene Küche mit warmen Holztönen und integrierten GerätenInnenraum mit großflächiger Holzverkleidung und indirektem Licht
Projektqualität

Große Wirkung entsteht oft in den kleinen Übergängen.

Ein Projekt wirkt selten wegen eines einzelnen spektakulären Elements stimmig. Entscheidend ist die Summe sauber aufeinander abgestimmter Details.

01

Übergänge zwischen Materialien

Treffen Holz, Putz, Stein, Textil oder Metall aufeinander, werden Kanten, Fugen und Höhen Teil des Entwurfs. Saubere Übergänge verhindern, dass hochwertige Materialien trotz guter Auswahl zufällig zusammengefügt wirken.

02

Verhältnis von offen und geschlossen

Stauraum muss nicht dominieren. Geschlossene Flächen beruhigen den Raum, offene Nischen schaffen Tiefe und zeigen ausgewählte Dinge. Das Verhältnis wird je nach Nutzung und gewünschter Atmosphäre bewusst festgelegt.

03

Wiederholung als gestalterisches Werkzeug

Wiederkehrende Linien, Radien, Materialien oder Proportionen verbinden unterschiedliche Räume miteinander. Dadurch entsteht Zusammenhalt, ohne dass jeder Raum identisch gestaltet werden muss.

Vom Entwurf zur Realität

Ein gutes Konzept muss Entscheidungen vereinfachen.

Je klarer die Leitidee, desto leichter lassen sich spätere Detailfragen konsistent beantworten.

Deshalb entwickeln wir keine Sammlung einzelner Inspirationen, sondern ein System aus Raumstruktur, Materialregeln, Lichtprinzipien und wiederkehrenden Details.

Innenraum mit Holzverkleidung und klarer geometrischer Ordnung